intoCommere war am Wochenende mit unserem Gründer Matthias Thürling auf dem BarCamp Stuttgart 2014 vertreten. Es war das insgesamt siebte Barcamp in Stuttgart und dieses Jahr an neuer Location. Der Hospizhof des Evangelischen Bildungswerks hat eine beeindruckende Architektur und war insgesamt gut geeignet als Veranstaltungsort für die rund 250 Besucher.

BarCamp? Wird da nur getrunken?

Ein BarCamp kann man gut vergleichen mit Wikipedia. Wikipedia hat sich zur Aufgabe gemacht, Wissen zusammenzufassen, gemeinsam zu verbessern und frei zu verteilen. Es ist der direkte Gegenentwurf zu einer Enzyklopädie, in der eine Redaktion priorisiert und definiert und das Ergebnis für viel Geld im Buchhandel zu erwerben ist. Das was Wikipedia für Enzyklopädien ist, ist ein BarCamp für eine Konferenz. Auf einer Konferenz bestimmt der Veranstalter die Redner und Besucher konsumieren deren Wissen. Ein BarCamp dagegen wird von den Teilnehmern selbst gestaltet. Der Veranstalter stellt nur den Rahmen in Form von Räumlichkeiten, Catering und Zeitplan. Die Inhalte kommen von den Teilnehmern in Form von vorbereiteten Vorträgen, spontanen Diskussionsrunden oder einfach nur Erfahrungsaustausch. Um den Ursprung des Begriffs BarCamp ranken sich einigen Mythen, die nicht mehr zweifelsfrei zu überprüfen sind. Mit einer Bar hat ein BarCamp aber wenig zu tun, wenn auch in den Abendstunden sicher das ein oder andere Bier getrunken wird.

Unser Vortrag zu E-Commerce für den Mittelstand

Auch intoCommerce hat die Gelegenheit genutzt, Wissen zu teilen. Der Vortrag „The next big thing in E-Commerce – Was der Mittelstand von Zalando & Amazon lernen kann.“ war extrem gut besucht. Ca. 30 Teilnehmer hörten zu, diskutierten mit und teilten ihre Erfahrungen. Der Vortrag wird bei weiteren Gelegenheiten zu hören sein. Eine Zusammenfassung findet sich in unserem Whitepaper „10 + 1 Fehler, die ein B2B Online-Shop “ vermeiden sollte.“ das man unter „Whitepaper B2B Online-Shops“ herunterladen kann.

Lego kann auch ernst

Ein BarCamp ist auch dafür da neue Impulse mitzunehmen und so haben wir uns zum ersten Mal intensiver mit Lego Serious Play beschäftigt. Katrin Mathis ist Konzepterin, Master-Studentin für Service Design und hat das Serious Play vorgestellt. Lego hat dieses Konzept seit 1996 gemeinsam mit der Hochschule Lausanne entwickelt und im Jahr 2010 unter Open Source-Lizenz zur freien Verfügung gestellt. Das Grundprinzip eines Workshops mit Lego Serious Play ähnelt stark anderen Kreativ-Workshops, nur wird statt mit Schere und Papier mit Lego gebastelt. Die Teilnehmer erhalten immer komplexere Aufgaben, um aktuelle Fragestellung in Form von Metaphern als Lego-Steine zu lösen. Kreativer Austausch und Ideenklau ist explizit gewünscht. Die Ergebnisse werden in der Gruppe diskutiert, aber nicht der Bastler selbst. Für uns eine einleuchtende Methodik. Unsere Kunden sollten sich also nicht wundern, wenn wir bald mit einem Lego-Koffer vor der Tür stehen. Mehr zu Lego Serious Play unter http://seriousplaypro.com/ und hier die Folien von Katrin.

Weitere Rückblicke unter MadikoElaspix und auf Mixxt. Beitragsbild von Tilo Hensel.

BarCamp Stuttgart 2014: Unser Vortrag zu B2B E-Commerce und warum Bauklötze eine ernste Sache sind.
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