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*Quelle: werkbank360 Onlineshop, Rau GmbH
Unsere Case Study: Rau
Die Fakten
| Zielgruppe | B2B |
| Artikel | Werkbänke, Arbeitstische, Arbeitsplätze |
| Plattform | Shopware 6 (Migration von Shopware 5) |
| Umsetzungszeitraum | 10 Monate |
| Leistungen | Migration SW5→SW6, Sales‑Channel‑Setup, UX‑Optimierungen |
| Branche | Arbeitsplatzeinrichtungen, Betriebseinrichtung |
| Merkmale | Kanal- & zielgruppenspezifische Regeln (Preis/Versand/Sichtbarkeit), Variantenmodell, Fachhändler-Einbindung im Checkout |
| Technische Besonderheiten |
Sales-Channel-spezifische Kataloge & Preislogik (Rule Builder), automatische Fachhändler-Zuordnung im Checkout, |
Die Firma
RAU ist Hersteller professioneller Arbeitsplatzeinrichtungen mit breitem, modularen Sortiment (u. a. Werkbänke, Arbeitstische, Werkzeugwagen) und eigener Produktion. Die Marke steht für robuste Qualität, schnelle Lieferfähigkeit und eine große Farb- und Variantenvielfalt, die sich online verständlich konfigurieren lässt.
Die Ziele
Zentrales Ziel war die zukunftsfähige Migration von SW5 auf SW6 – ohne gewachsene Prozesse zu verlieren – und der Betrieb zweier Marken in einer Systemlandschaft mit konsistenten Daten bei klar getrennten Katalogen, Preisen und Regeln. Bestehende Sonderlogiken sollten funktionsgleich, aber wartbar neu gedacht werden. Außerdem sollte eine bewährte Importfunktion übernommen werden, damit das RAU-Team Sortiments- und Preisupdates eigenständig, schnell und sicher ausspielen kann.
Ein weiterer Schwerpunkt: die saubere Einbindung des Fachhandels – inklusive Händlerzuordnung im Checkout und transparenter Kommunikation im Bestellprozess.
Was Shopware 6 zur ersten Wahl machte
Shopware 6 liefert mit Sales Channels die notwendige Trennung für zwei Marken auf gemeinsamer Produktbasis und erlaubt die kanalweise Steuerung von Erscheinungsbild, Sortiment, Preisen sowie Zahl-/Versandarten – alles innerhalb einer Instanz ohne doppelte Stammdatenpflege.
Der Rule Builder ermöglicht die zielgruppenspezifische Aussteuerung (z. B. nach Kundengruppe, Warenkorbwert, Channel, Bestand oder Zeitraum) und bildet die Grundlage für B2B-typische Differenzierungen. Die API-First-Architektur öffnet die Tür für spätere Integrationen (PIM, Marktplätze, BI oder Headless-Frontends), ohne die Kernplattform erneut anzutasten.
Die Herausforderung
Die größte Komplexität lag in der Verzahnung zweier Markenwelten in einem System, ohne in doppelte Datenpflege, uneinheitliche Preislogiken oder abweichende Verfügbarkeiten zu laufen. Hinzu kam eine hohe Variantenvielfalt in Maßen und Ausstattungen sowie eine breite Farblogik, die ein konsequentes Variantenmodell und klare Attributregeln erfordert.
Zudem musste der Herstellervertrieb über Fachhändler – also kein Direktverkauf – prozesssicher abgebildet werden. Parallel sollte B-Ware als nachhaltiger Absatzkanal technisch sauber verankert werden und Custom-Builds aus SW5 regel- und updatefähig in SW6 neu interpretiert werden.
Die Lösung
Umgesetzt wurde eine 1-Instanz-Architektur mit zwei Sales Channels: Produktstammdaten, Bestände und Prozesse werden geteilt, während Content, Katalogsichten, Preise sowie Zahl- und Versandarten kanalspezifisch gesteuert werden. Herzstück ist der Rule Builder, der Kunden-, Channel- und Attributbedingungen ohne Code pflegbar macht.
Der Checkout ordnet Bestellungen automatisch einem passenden, nahegelegenen Fachhändler zu (u. a. anhand relevanter Kriterien wie Standort und Zahlungsart); die Auslieferung erfolgt durch diesen Händler inklusive Terminabstimmung. B-Ware erhielt eine dedizierte Kennzeichnungs- und Merkmalslogik, kanalabhängige Sichtbarkeit und Preisstaffeln.
Die Plattform ist API-offen für spätere Integrationen (PIM/BI/Marktplätze).
Shopware 6 im Einsatz
Im Tagesbetrieb werden Preise, Versand- und Zahlungsarten, Sortimente und Sichtbarkeiten je Sales Channel und Kundengruppe direkt über den Rule Builder administriert; Änderungen sind dadurch schnell, reproduzierbar und nachvollziehbar. Die Sales-Channel-Trennung garantiert differenzierte Markenauftritte, während alle relevanten Backoffice-Daten zentral bleiben – ein Setup, das im B2B-Kontext mit mehreren Zielgruppen seine Stärken ausspielt.
Die Händlerzuordnung im Checkout ist transparent und sorgt für eine nahtlose Übergabe an den ausführenden Fachbetrieb.
Das Ergebnis
RAU verfügt nun über einen zukunftssicheren Onlineshop auf Shopware 6, der zwei Markenwelten in einem konsistenten Datenmodell abbildet, B-Ware als nachhaltigen Absatzkanal sichtbar und steuerbar macht und die Redaktions- und Pflegeprozesse spürbar beschleunigt. Durch profilbasierte Datenimporte, regelbasierte Steuerung, klare Variantenlogik und die integrierte Fachhändler-Abwicklung sinkt der operative Aufwand, während die Plattform für Wachstum und Integrationen offen bleibt. Die Positionierung „heRAUsragend arbeiten“ wird durch den Shop inhaltlich wie technisch getragen – mit großer Sortimentstiefe und einer online verständlich navigierbaren Farb-/Variantenvielfalt.
Gemeinsame Plattform, getrennte Marken – ohne Redundanz
Durch das 1-System/2-Channels-Setup teilen zwei Shops die Produktstammdaten & Bestände, während Content, Preise und Regeln je Kanal individuell bleiben. Das reduziert Pflegefehler und schafft saubere Customer Journeys je Marke (B2B-Fokus bei RAU).
B‑Ware sauber eingebunden – nachhaltig & klar kommuniziert
B-Ware ist konsistent gekennzeichnet, filter- und suchbar und profitiert von kanalbezogenen Regeln. Die klare Vorteilskommunikation unterstützt Abverkauf und Ressourcenschonung.
Weniger Pflegeaufwand, schnellere Time‑to‑Market
Dank profilbasierter Importe werden Sortiments- und Preisupdates schneller live gestellt – mit klaren, auditierbaren Prozessen.
Skalierbare Commerce‑Basis für morgen
Sales Channels, Rule Builder und API-First-Ansatz legen die Basis für weitere Touchpoints (z. B. zusätzliche Marken, Marktplätze, spezielle B2B-Portale) – ohne Systembruch.
Zukunftsaussichten
Nächste Ausbaustufen umfassen personalisierte B2B-Inhalte, weitere Sales Channels (z. B. Marktplätze), optionale Headless-Frontends für spezifische Zielgruppen sowie vertiefte Reporting-/BI-Anbindungen – aufbauend auf der regel- und API-getriebenen SW6-Architektur.
Die Kundenstimme

Nach dem Launch des werkbank360 Onlineshops, äußerte sich Bernd Rau sehr positiv über die Zusammenarbeit. Er betonte die Bedeutung dieses Projektes für das Unternehmen:
Ein super erfolgreiches Projekt mit einem tollen Ergebnis.
Vielen Dank für engagierte und inspirierende Zusammenarbeit. 👍
Bernd Rau
Rau GmbH
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Matthias Thürling
Geschäftsführer
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