Nutzen von End-to-End-Testing im B2B E-Commerce

Shopify & Co. stürzen ab

DAS WAR DER SHOPBETREIBERTAG 2020!

Große offene Eingangshalle voll mit Menschen
Foto von David Nicolai (Unsplash)
Der „ShopbetreiberTag“ ist eine Mitmach-Konferenz für Shopware-User.

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Shopify & Co. stürzen ab: Das Ende der Standard-E-Commerce-Plattformen naht

Shopify und BigCommerce erleben massive Verluste. Shopify hat kürzlich 273 Millionen Dollar Quartalsverlust gemeldet und 20% seines Börsenwerts eingebüßt, während BigCommerce über vier Jahre 90% seines Börsenwertes verlor. Diese Zahlen werfen die Frage auf, ob die Ära der E-Commerce-Software zu Ende geht. Meine Antwort ist ein klares „Jein“. Es handelt sich vielmehr um das Einläuten eines neuen Realismus im Bereich E-Commerce.


Die bestehenden Lösungen wie Shopify und BigCommerce waren effektiv für einfache, standardisierte Online-Geschäftsmodelle wie den Verkauf von Socken oder T-Shirts. Sie bieten eine praxisgerechte Lösung für Basis-E-Commerce-Anforderungen. Aber der One-Size-Fits-All-Ansatz dieser Plattformen stößt an seine Grenzen. Besonders jetzt, wo die E-Commerce-Branche und der allgemeine Handelsmarkt eine Kauf-Zurückhaltung spüren. Mehr T-Shirts, mehr Socken oder mehr Nahrungsergänzungsmittel, die man über Standard-Cloud-Systeme verkaufen kann, braucht es einfach nicht mehr. Das erklärt, warum die einstigen Börsen-Hoffnungen dieser Unternehmen enttäuscht wurden.


Der Begriff „Composable Commerce“ gewinnt daher an Bedeutung. Der beschreibt  eine Entkopplung von Frontend, E-Commerce-Core und Schnittstellen, um  individuellere und flexiblere E-Commerce-Lösungen zu bauen. Shopware setzt genau hier an und unterstützt diesen Ansatz durch der API-First-Ansatz, der entscheidend ist, um komplexe B2B-Geschäftsmodelle effektiv zu unterstützen. Dafür brauchen wir typischerweise nicht nur Verkaufstransaktionen, sondern auch Servicefälle, Garantiebestimmungen oder das Management von Sicherheitsdatenblättern.


Meine Einschätzung also: „E-Commerce aus der Dose“ ist tot. Also klassischer E-Commerce, um ein paar Socken zu verkaufen. Das ist kein Wachstumsmarkt mehr. Was man viel mehr braucht, ist flexibler E-Commerce, um die Geschäftsmodelle der Zukunft besser abbilden zu können. Und deswegen wird es immer wichtiger, sich mit dem Thema Composable Commerce zu beschäftigen. Von daher würde ich sagen, der E-Commerce-Markt ist nicht tot. Aber er muss sich weiterentwickeln und flexibler werden.

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