Nutzen von End-to-End-Testing im B2B E-Commerce

Shopware und Shopify versagen bei Kritikern

DAS WAR DER SHOPBETREIBERTAG 2020!

Große offene Eingangshalle voll mit Menschen
Foto von David Nicolai (Unsplash)
Der „ShopbetreiberTag“ ist eine Mitmach-Konferenz für Shopware-User.

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Shopware und Shopify versagen bei Kritikern - Aber ist die Kritik wirklich berechtigt?

Shopware und Shopify sind auf der Bewertungsplattform Trustpilot katastrophal bewertet. Shopware hat nur 1,3 von 5 Sternen bei aber nur 157 Bewertungen. Auch Shopify kann nur 1,5 Sterne bei immerhin 2285 Bewertungen vorweisen. Beide Plattformen kämpfen mit Problemen, die nicht von der Hand zu weisen sind. Und klar, es bewerten immer nur die unzufriedenen Nutzer. Doch es gibt Gründe, warum die Kritik durchaus nachvollziehbar ist.

 

Hauptkritik an Shopware:
Kostenexplosion und intransparente Preispolitik: Die stark gestiegenen Lizenz- und Plugin-Kosten sowie die Einführung von Mietlizenzen führen zu erheblichen Mehrkosten, die viele Nutzer als ungerechtfertigt empfinden.
Kundensupport und Bedienbarkeit: Der Kundensupport wird als ineffizient und langsam beschrieben. Die Umstellung von Shopware 5 auf 6 wird als kompliziert und wenig intuitiv empfunden.

Hauptkritik an Shopify:
Schlechter Kundenservice: Shopify-Shops werden willkürlich vom Support abgeschaltet. Nutzer beklagen sich über schwer erreichbaren und ineffizienten Support. Antworten dauern lange, und die Hilfe ist oft unzureichend.
Eingeschränkte Anpassungs- und SEO-Optionen:Trotz vieler Plugins und Themes fühlen sich Nutzer in ihren Anpassungsmöglichkeiten eingeschränkt. Auch die SEO-Möglichkeiten sind begrenzt.

Mein Eindruck:
Die Hauptkritikpunkte an beiden Plattformen kann ich nachvollziehen. Die gestiegenen Kosten für Shopware und Plugins tun erst einmal weh. Aber jeder Shop-Betreiber wünscht sich eine schnelle Reaktion bei einem Problem mit einem Plugin. Und diese schnelle Reaktion kostet nun einmal Geld in Form von Lizenzkosten.

Auch günstige Plattformen wie Shopify haben ihre versteckten Kosten. Guter Kundenservice ist eben nicht für 20$ im Monat zu haben. Wer sparen möchte, könnte auf die kostenlose Open-Source-Version von Shopware setzen. Mit einem Hosting-Paket von 20 Euro hätte man dann einen günstigen Einsteiger-Shop und sich der Willkür von Shopify entzogen. Nur komplett ohne Service und mit weniger Funktionen.

E-Commerce ist nun einmal inzwischen ein seriöses Geschäft geworden. Zuverlässigkeit in Technik, Support und Funktion sind entscheidend. Ein paar hundert Euro für Software, die das 100-fache an Umsatz einspielen soll, darf da kein Kritik-Punkt sein.

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